Esskultur

Da Ernährungswissen in Familien und Schulen immer weniger vermittelt wird, droht eine Art „kulinarischer Analphabetismus“. Immer mehr Menschen wissen wenig über Herkunft und Qualitätsmerkmale von Nahrungsmitteln und können nicht mehr richtig kochen. Gesundheitliche Risiken und volkswirtschaftliche Kosten von ungünstiger Ernährung werden beklagt.

Gleichzeitig befindet sich die Esskultur aufgrund neuer gesellschaftlicher Entwicklungen im Wandel. Traditionelle Ernährungsgewohnheiten verlieren an Bedeutung. Lebensmittelskandale, ein Überangebot an Nahrungsmitteln und widersprüchliche Ernährungsempfehlungen belasten die Organisation des Ernährungsalltags.

Eine Antwort darauf war das Projekt Food Literacy, bei dem ExpertInnen von WIN die Evaluierung durchgeführt haben.

Ein Bedarf an neuen Bildungsangeboten entsteht.  Informieren Sie sich bei www.muendig.at, der neuen Agentur für Dienstleistungen in den Bereichen Kommunikation, Bildung, Text für Ernährungskultur und alles, was dazu gehört: von der Ökologie über die Landwirtschaft bis zur Nachhaltigkeit sowie soziale und kulturelle Themen.